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Funktionsprinzip des Keramikmembranfilterelements
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Funktionsprinzip des Keramikmembranfilterelements

04.03.2024

Keramisches Membranfilterelement ULP31-4040 (1).jpg

Das Funktionsprinzip von Keramikmembranfiltern beruht hauptsächlich auf der mikroporösen Struktur der Keramikmembranen. Beim Durchströmen der zu filternden Flüssigkeit unter einem bestimmten Druck werden die verschiedenen Bestandteile der Flüssigkeit auf einer Seite der Membranoberfläche zurückgehalten, während die klare Flüssigkeit auf die andere Seite diffundiert. Dadurch wird eine Flüssigkeitstrennung und -filtration erreicht. Die Keramikmembran besteht aus unzähligen unregelmäßigen, kleinen, steinartigen Keramikpartikeln, die Poren bilden. Die Porengröße beträgt lediglich 20–100 Nanometer, wodurch Substanzen unterschiedlicher Molekülgröße effektiv getrennt werden können.


In einem Keramikmembranfiltrationssystem besteht die Anlage üblicherweise aus einem Rotor mit mehreren Keramikfilterplatten sowie Komponenten wie einem Verteilerkopf, einem Rührwerk, einem Abstreifer usw. Im Betrieb taucht die Filterplatte in die Flüssigkeitsschicht der Suspension im Behälter ein und bildet dort eine Schicht aus Feststoffpartikeln. Sobald die Filterplatte die Flüssigkeitsschicht verlässt, bildet sich aus den Feststoffpartikeln ein Filterkuchen, der unter Vakuum weiter getrocknet wird. Anschließend dreht sich der Rotor zu einer mit einem Abstreifer ausgestatteten Stelle, um den Filterkuchen zu entfernen. Dieser wird dann über ein Förderband zum gewünschten Bestimmungsort transportiert.